In jungen Jahren hatte ich einmal Freunde zu Besuch aus Norwegen und sie haben uns zum Dank für die Übernachtungsgelegenheit das norwegische Nationalgericht Fårikål, also "Lamm-im-Kohl" gekocht: Lammfleisch mit Kraut in einem Topf. Ach hat das gut geschmeckt und war vor allem so einfach zu kochen, dass ich es unzählige Mal nachgemacht habe. Doch da ich mir als Student kein Lammfleisch leisten konnte, musste eine Schweinebauch herhalten.
Aber nun kam Claudia auf die Idee, ob wir das nicht auch einmal mit unserem Rinder-Suppenfleisch probieren könnten. Gesagt, getan – es hat uns so gut geschmeckt, dass wir es ganz norwegisch Storfekål getauft haben, also "Rind-im-Kohl".
Vielleicht habt Ihr ja auch mal Lust unser Suppenfleisch auf norwegische Art zuzubereiten?
Zutaten für 4 Personen
1 kg Suppenfleisch vom Rind
1 kg Weißkohl
3 TL ganze schwarze Pfefferkörner
2 TL Salz
300 ml Wasser
0,8-1 kg Kartoffeln
Optional zum Variieren:
1 große Zwiebel in Ringe
2 Knoblauchzehe
2 Lorbeerblättern
4 Wacholderbeeren
1 EL Apfelessig
Zubereitung:
1. Das Suppenfleisch in größere, ca. 5 cm große Stücke teilen, Die Knochen bleiben dabei nach Möglichkeit am Fleisch, sie geben dem Eintopf noch mehr Geschmack!
2. Das Kraut in 2 bis 4 cm große Stücke schneiden.
Jetzt nur noch Kraut und Fleisch abwechselnd in einen Topf schichten. Mit dem Fleisch anfangen, dazwischen salzen und pfeffern.
Wasser hinzufügen und alles zum Kochen bringen. Dann die Temperatur senken und den Eintopf ca. 1,5 bis 2 Stunden leise köcheln lassen bis das Fleisch ganz weich ist. (Tipp: Alle, die es eilig haben, können einfach einen Dampftopf für´s Kochen verwenden. Das reduziert die Kochzeit auf 35-40 Minuten.)
Das Gericht wird klassischerweise mit Kartoffeln gegessen. Will man für das Kochen der Kartoffeln keinen weiteren Topf benutzen, legt man die Kartoffeln oder Kartoffelspalten einfach die letzten 15-20 Minuten der Garzeit oben zusätzlich in den Topf mit dem Fleisch und Kraut. (Bzw. im Dampftopf 7-10 Minuten oder Spalten 5-8 min)
Optional:
Der "Eintopf" schmeckt mit nur den vier Zutaten an sich schon super gut und besticht durch seine Schlichtheit. Wer aber mag, kann mit Zwiebeln, Wacholderbeeren und einem kleinen Schuss Essig ein wenig variieren!
Viel Spaß beim Nachkochen!!!!
Oder wie man in viele Gerichte einen deftigen Geschmack bekommt
Rezept anzeigenMozzarella-Pfirsich-Hähnchen-Tomaten-Basilikum – den Sommer im Mund :-)
Rezept anzeigen